QR – dein Handy als Raumgleiter zwischen dem realen und dem virtuellen Raum

“Worüber man gerade am Handy spricht und was man gleichzeitig sieht, sind zwei Ebenen, die so lose miteinander verknüpft sind, wie die surrealistischen Montagen. Die Aufmerksamkeit gleitet vom akustischen Raum in den visuellen Raum und wieder zurück.” [1]


Was ist ein QR-Code?

Die QR – Quick Response Codes (= englisch für: schnelle Antwort) sind eine Weiterentwicklung der Strichcodes, wie wir sie auf Verkaufsartikeln aus dem Supermarktregal kennen. Hält die Verkäuferin / der Verkäufer diesen über einen Scanner, werden die Kennnummer des Produkts und der Preis an die Kassa übertragen. Als zweidimensionale Barcodes können die QR-Codes deutlich mehr Informationen verschlüsseln als die gewohnten Strichcodes.[2]

In QR Codes (2D Code) sind Informationen in vertikaler und horizontaler Richtung gespeichert, während die Barcodes durch die Stärke, Anzahl und Abstände zwischen den Strichen nur in eine Richtung gelesen werden können. //www.denso-wave.com/qrcode/aboutqr-e.html

2D Codes wurden 1994 in Japan entwickelt und werden dort bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. In Österreich sind diese pixeligen Bilder noch weitgehend unbekannt und werden in erster Linie für den kommerziellen Gebrauch eingesetzt, aber auch zu Informationszwecken (z.B. Fahrplanauskunft der Wiener Linien). Dabei ist die Herstellung der Codes durch frei zugängliche Internetsoftware für jede Privatperson möglich und birgt die spannendsten Anwendungsmöglichkeiten in sich!

interessante Projekte findest du unter:

http://mobile-tagging.blogspot.com/search/label/Projekte%2FAnwendungen

http://www.tagmotion.de

Was mache ich mit dem Code? Wie kann ich ihn entziffern?

Hast du in einer Zeitschrift oder auf einem Plakat  oder Sticker einen QR-Code entdeckt, dann kannst du mit Hilfe deines Handys entschlüsseln, was sich dahinter versteckt. Dafür muss es mit einer Kamera und einem bestimmten Decodierungsprogramm ausgestattet sein. Ist das Programm aktiviert und du machst ein Foto von dem Code, so wird dieser von der Reader-Software erkannt und entschlüsselt. In einem Code können sich verschiedene Arte von Daten verpackt werden: Texte, Bilder, Telefonnummern, in den häufigsten Fällen jedoch URL’s – Internetadressen, welche somit nicht mehr mühselig eingetippt werden müssen.

Wie bekomme ich einen QR-Code-Reader auf mein Handy?

Einige der neuesten Handys haben die zum Lesen der Codes notwendige Software bereits vorinstalliert. Anbieter für eine kostenlose Reader-Software gibt es mehrere. Der große Unterschied dabei liegt darin, dass nicht jede Software auf jedem Handy funktioniert. Bei vielen Anwendungen in Wien werden vor allem zwei Firmen immer wieder genannt:

Kaywa und i-Nigma.

Anleitungen für den download und Informationen darüber, ob das eigene Handy diese Software unterstützt, sind auf der jeweiligen Homepage zu finden[3].

Um das Installieren zu erleichtern, bieten einige Unternehmen  einen schnelleren Zugang per SMS an. So sendet z.B.  www.easymobiletagging.at bei einer leeren SMS(oder mit dem Buchstaben “m”)  an die Nummer 0676/800 92 022 eine SMS mit dem direkten Link  zum i-nigma-download (www.i-nigma.mobi) zurück.

QR-Codes der “kunstdialoge” findest du hier: QR-Codes

Schau nach was sich dahinter verbirgt! Du kannst die Codes downloaden, ausdrucken und  z.B. als  Sticker überall dort anbringen, wo es sich für Sticker gut klebt.

Wie stelle ich selbst einen QR-Code her?

Es gibt verschiedene Internetseiten, über welche kostenlos QR-Codes erstellt werden können.

QR-Generatoren findest du z.B. unter:

http://mobile-tagging.blogspot.com/2007/11/generator.html

http://www.i-nigma.com/CreateBarcodes.html

Je nach Anbieter stehen dabei unterschiedliche Optionen zur Auswahl: es können verschiedenste Daten verschlüsselt, die Farbe und Größe des Codes verändert und in unterschiedlichen Dateiformaten (z.B. pdf., tiff, png) erstellt werden.

Weitere Infos und links:

Bei Fragen zur Nutzung des Handys und des mobilen Internets im Schulzusammenhang siehe:

http://handywissen.at/mobiles-internet/#c381 oder auch http://www.saferinternet.at/


[1] Vgl. Spiegl, Andreas: Telefonate mit Bildern und Bildtelefone. In: Jaschke, Beatrice (Hg.): „Wer Spricht? Wien: Verlag Turia + Kant 2005. S. 93-104

[2] Weitere Infos über QR Codes und „mobile tagging“ unter:

http://mobile-tagging.blogspot.com/2007/06/was-ist-mobile-tagging.html

http://qrcode.wilkohartz.de/

http://www.denso-wave.com/qrcode/aboutqr-e.html

[3] Kaywa kompatible Handys: http://reader.kaywa.com/phones

I-Nigma kompatible Handys: http://www.i-nigma.com/SupportedDevices.html

Dieses Projekt wird unterstützt von cash for culture

21 Comments to “QR – dein Handy als Raumgleiter zwischen dem realen und dem virtuellen Raum”

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