Mediale Vermittlung für Medienkunst?

Die Idee für eine medialen Vermittlung über das (mobile) Internet entwickelte sich unter anderem in der Auseinandersetzung mit dem sound:frame festival 2010:

Im Rahmen des festivals for audio:visual expressions experimentieren Visualist_innen mit unterschiedlichen Medien und Techniken mit dem Ziel, herkömmliche Seh- und Hörgewohnheiten aufzubrechen. Durch Lichtprojektionen versuchen sie die Grenzen zwischen realem Raum und digitalem Bild aufzulösen und damit Vorstellungen von Wirklichkeit in Frage zu stellen.

Die Frage nach geeigneten Methoden und Medien für die Vermittlung audio:visueller Kunstwerke begleitete uns von Anfang an. „Mehrdimensional“ und „multimedial“ wie die Werke sollte sie sein. Eine Verbindung von realem und virtuellem Raum wollte das Team der „kunstdialoge“ schließlich auch in der Vermittlung des sound:frame festivals versuchen. Entstanden sind: die „plattform kunstdialoge“ und ein Aktion mit QR-Code-Stickern.

Ist es wirklich ein guter Weg, der Kunst im selben Medium / mit einer verwandten Sprache zu begegnen? Muss die Vermittlung dabei nicht vielmehr immer als weit hinter dem Potential der Kunst zurückbleibend entlarvt und geringgeschätzt werden?

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