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kunstvermittlung & kunstdialoge – praxis, theorie und diskurs

NEWS/TERMINE

ANGEWANDTES AUSSTELLEN

Tagung 10 Jahre ecm
Universität für angewandte Kunst Wien

Donnerstag 10. und Freitag 11. Mai 2012


Die Geschichte des Ausstellens ist eine Geschichte einer disziplinenübergreifenden Praxis im visuellen Feld: In ihr verbinden sich Form und Sinn, kulturelle Produktion und gesellschaftliche Relevanz. Entsprechend schreiben Ausstellungen die Ansprüche und Traditionen angewandter Kunst fort und aktualisieren sie. Vor dem Hintergrund einer gegenwärtigen Neuformulierung des Begriffs des »Angewandten« scheint es sinnvoll, Debatten zu Ansprüchen an Museen und Ausstellungen einer Revision zu unterziehen: Besonders relevant sind hier etwa jene nach Demokratisierung, Partizipation, Intervention, Utopie und Wissensproduktion. Gemeinsam haben diese, dass sie das »Angewandte« und das »Ausstellen« zusammen denken. In einem engeren Sinn trifft dies vor allem auch für Fragen der Ausstellungsgestaltung und den Umgang mit Dingen in Ausstellungen zu. All dies soll in einem internationalen Symposium verhandelt werden.

Mit
Amer Abed Abbas, Gerald Bast, Erwin K. Bauer, Dieter Bogner, Paul Divjak, Renate Goebl, Martina Griesser, Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Martin Krenn, Kristina Leko, Nicola Lepp, Suzana Milevska, Sasa Nabergoj, Sandra Ortmann, Karl-Josef Pazzini, Rahel Puffert, Barbara Putz-Plecko, Georg Schöllhammer, Monika Sommer, Barbara Steiner, Nora Sternfeld, Christoph Thun-Hohenstein, Marion von Osten, Monika Wagner, Peter Weibel, Patrick Werkner, Luisa Ziaja

Tagungsort
Universität für angewandte Kunst Wien
Seminarraum A, Altbau Dachgeschoß
Oskar Kokoschka-Platz 2
1010 Wien

Weitere Informationen
www.ecm.ac.at

Registrierung
ecm@uni-ak.ac.at

Einladung:

Konferenz – Räume der Vermittlung.
Ästhetische Prozesse zwischen Alltag und Kunst

6-9 Juni im Teerhof Bremen

Kontext:

Die Räume des Alltags und die Angebote der Medien sind durchsetzt mit ästhetischen Gestaltungen und Herrichtungen. Auch in gesellschaftlichen Handlungsfeldern, die zumeist nicht unter ästhetischen Gesichtspunkten betrachtet werden, finden sich vermehrt ästhetisierte Formen der Vermittlung. Aktuelle Einschätzungen des kulturellen Wandels diagnostizieren deshalb neben einer weitgehenden Mediatisierung eine Ästhetisierung der sozialen Praxis.
Ästhetisierungen sind allerdings keine neue Erscheinung.

Im Zuge der Modernisierung gewinnen sie spätestens seit dem 19. Jahrhundert quantitativ und qualitativ zunehmend an Relevanz in gesellschaftlichen Vermittlungsprozessen, etwa in der aufblühenden Sphäre der Warenwelten, der Ausweitung der Massenpresse und Medienlandschaften, in der Politikvermittlung wie auch in der Lebensstilbildung. Ob bewusst registriert oder nur beiläufig bemerkt, ästhetische Aspekte sind an der Herstellung von Bedeutungen beteiligt.

Ästhetisierungen richten sich an Subjekte und bieten Projektionsflächen für Wünsche und Vorstellungen, Hoffnungen und Ressentiments. Entsprechend richtet sich die individuelle Lebensgestaltung an ästhetischen Gesichtspunkten mit aus.
Das Ästhetische erhält insgesamt einen größeren Stellenwert als Bezugsgröße der Orientierung und Identitätsbildung. Die zu beobachtenden Ästhetisierungsprozesse können als ambivalente Entwicklungen aufgefasst werden, die sowohl die Bewältigung der Alltagsanforderungen und die demokratische Willensbildung als auch die Produktion und Rezeption von Kunst und Kultur betreffen.

Die Konferenz führt unterschiedliche Perspektiven aus der Soziologie, der Kulturwissenschaft, der Architekturtheorie, der Bildungsforschung sowie aus der Kunst- und Kulturvermittlung zusammen, die sich mit der gesellschaftlichen Relevanz des Ästhetischen befassen.

Vor diesem Hintergrund werden die Vermittlungsleistungen von Räumen wie auch die in der Vermittlungspraxis eröffneten Erfahrungs- und Reflexionsräume thematisiert. Das Spektrum der Beiträge reicht von soziologischen Studien zur Ausbildung von Konsumhaltungen und zur Ästhetisierung städtischer Räume über Einzelstudien zu ausgewählten Vermittlungsräumen, wie etwa dem Museum, bis hin zur Reflexion ästhetischer Aneignungen von Stadträumen.

Weitere Informationen:

www.kunst.uni-bremen.de oder über das Sekretariat des Instituts für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik: Renate Pusch und Sabine Melchert +49 (0)421 218- 67700/67701

Veranstaltungsort: Gästehaus Teerhof der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58, 28199 Bremen

Konzept und Koordination: Dr. Viktor Kittlausz

Für die Teilnahme an den Workshops ist eine Voranmeldung erforderlich: +49 (0)421 218-67743 oder e-mail: viktor@uni-bremen.de

Kunstvermittlung in der Migrationsgesellschaft – Eine Arbeitstagung

27.-28.5.2011, Universität der Künste Berlin

Migration prägt unsere heutige Gesellschaft in vielerlei Hinsicht. Gerade für die Kunstvermittlung, die ein Raum der Verhandlung von und der Arbeit an Zwischenräumen ist, werfen die aktuellen Diskussionen wichtige Fragen auf: Wie wäre eine Vermittlungsarbeit zu entwerfen, die Unterschiede anerkennt, aber Ungleichheit nicht „kulturell“ festschreibt und ihre Ursachen verdeckt? Welche Möglichkeiten bietet vielleicht gerade die Kunstvermittlung für Verschiebungen in der Ordnung der Zugehörigkeiten? Wie kann eine Kunstvermittlung aussehen, die die Vorstellungen von „Kultur“ und „Bildung“ innerhalb der Institution selbst befragt und mitgestaltet?

Diese Fragen will die Arbeitstagung zur Diskussion stellen und KunstvermittlerInnen ein Forum bieten, sich mit Akteuren aus Theorie und Praxis auszutauschen. Die Basis bietet das Konzept der Migrationspädagogik, das der Psychologe und Erziehungswissenschaftler Paul Mecheril in einem Eingangsreferat vorstellen wird. 6 „Short Cuts“ geben Einblick in aktuelle Praxisprojekte aus Berlin, Linz und Zürich. Sie dienen als Diskussionsgrundlage für Workshops, in denen die TagungsteilnehmerInnen gemeinsam Perspektiven für eine Kunstvermittlung in der Migrationsgesellschaft entwickeln können.

Die Tagung wird von den ifa-Galerien Berlin und Stuttgart des Instituts für Auslandsbeziehungen, dem Institute for Art Education IAE der Zürcher Hochschule der Künste und dem Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin konzipiert und realisiert.

Anmeldung: Ab 15. Februar 2011 bis 01. Mai 2011 an kunstvermittlung@ifa.de
Die TeilnehmerInnenzahl ist beschränkt.

Unkostenbeitrag: 20 Euro, zahlbar direkt bei der Veranstaltung.

Weitere Informationen

Kunstvermittlung/ifa-Galerie Berlin

Institut für Auslandsbeziehungen e.V.

Linienstraße 139/140, 10115 Berlin

Tel: +49 30 2844 9140, Fax: +49 30 2844 9142, netz:   www.ifa.de

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David Goldenberg zum

——— Thema “post autonomy” in der Kunst —————–

In der KKP-Klasse (Altbau 2.Stock) auf der Angewandten.

Alle Interessent_innen sind herzlich eingeladen zu kommen und andere mitzubringen – die Veranstaltung ist öffentlich.

David Goldenberg

is a London based independent artist, curator and writer

Goldenberg’s Material can be found in the Thames and Hudson books “Installation art” and “New media in late 20th century art” .

Most most recently he initiated a movement called Post Autonomy. A central part of Post Autonomy is the Post Autonomy website, which functions as a research instrument into the concept of Post Autonomy. Post Autonomy reflects the state of contemporary art. A meeting place and hub for discussion and exchange about ideas that extend the understanding of Post Autonomy. Post Autonomy stems from the idea that modern art, as a researchor understanding of autonomy, has reached its limits in comprehending autonomy. In that respect art can be seen to have exited autonomy. What comes after Autonomy in art can be discussed by Post Autonomy. Using a practice-orientated analysis of cultural, social, and political forces the aim is to develop a new mental framework out of which art can be reinvented. www.postautonomy.co.uk

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was schafft raum?

Architektur und Stadtplanung in unserem Alltag


Seminar der Pädagogischen Hochschule Wien

Wann: 16. und 17. November 2010, 10 -17 Uhr
Ort:       Pädagogische Hochschule Wien, Grenzackerstrasse 18, 1100 Wien

Im Seminar werden Raumwahrnehmung und Planungsprozesse besprochen. Außerdem wird den SeminarteilnehmerInnen das  Vermittlungsprogramm >was schafft raum?< vorgestellt und methodisch aufbereitete Projekte zur schulischen Vermittlung von Architektur und Stadtplanung exemplarisch durchgeführt. Das Seminar richtet sich an Lehrer und Lehrerinnen der allgemein bildenden höheren Schulen und der Hauptschulen Wiens mit den Unterrichtsfächern Bildnerische Erziehung, Technisches Werken, Textiles Werken, Geografie und Wirtschaftskunde, Geschichte und Sozialkunde.

Das Seminar ist von 30.8. bis 11.9.2010 über das Onlineverzeichnis der PH unter der Nummer 6610shl203 zu inskribieren.

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Kontakt:

Plattform zur innerschulischen Vermittlung von Architektur und Stadtplanung

Mail: info@was-schafft-raum.at

Web: www.was-schafft-raum.at

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Making another Road Map for Arts Education

A Global Dinner Party!

Hier noch das neueste Projekt des “Institute for Art Education” in Zürich. Alle die ein Interesse an kritischer Kunstvermittlung haben, sind dazu eingeladen daran teilzunehmen. Weitere Infos dazu findet ihr im unten stehenden Artikel, oder unter:

http://another-roadmap.zhdk.ch.blog.iae.zhdk.ch/

On the occasion of the second UNESCO World Conference on Arts Education hosted in Seoul, South Korea, May 24-28, 2010 and the presentation of the document titled “Road Map to Arts Education: Creative Capacities for the 21st Century”, we invite critical artists/educators/cultural workers to host dinner parties around the world and plot alternatives.

Background:

The document titled ‘Road Map to Arts Education: Creative Capacities for the 21st Century’ was first issued on the occasion of the first UNESCO meeting in Lisbon in 2006.

Hier findest du die Road Map als pdf (german): kulturbildung_roadmap_de

Here you can download the Road Map (english): Road map art education_ eng

Its main goal is to initiate action on different decision making levels, from government and the learning sector to the individual practicioner to implement quality art education in formal and informal learning on a global level.

Although we principally appreciate such an intent of international networking to emphasize the right of cultural participation, the document seems problematic to us for a number of reasons:

It charges creative education with everything from the health of the family, to the cultivation of self-management strategies such as improved ‘emotional intelligence’, to the training of a new precariat prepared for “demanding workforces that are creative, flexible and adaptable.” In addition to its developmentalist and eurocentric formulations of creativity and its resurrection of the genius concept, the document proposes that in creative education we find the production of informed consumers for an expanding market of cultural commodities. Such arguments either ignore the critical projects of arts pedagogy of the last decades or incorporate these projects into an overtly neo-liberal agenda.

Already now, before its official launch, the document is often quoted in the policies adopted by governments, academic and cultural funding bodies that shape our work as critical artists, educators and cultural workers. Therefore it is anything but irrelevant. It deserves a critical supplement – based on a critical appraisal of the people who are targeted by it and could not (for lack of invitation or will) contribute to the past negotiation process conducted by UNESCO.

We invite you to participate in the making of another Road Map, one that does not take for granted the positing of creative education in relation to the expansion of a creative class, or a creative economy.

What are your alternative reasons for doing the work of arts education?

How do these motivations influence what you do as artists/educators/cultural workers?

Send your reflections, manifestos, project examples and propositions to the ROADMAP to ANOTHER ARTS EDUCATION blog. Contributions will be compiled in a special issue of the forthcoming eJournal “Arts Education Research” edited by Carmen Moersch and Janna Graham next year.

Participating is easy:

  1. ‘if you would like to participate, send an email to iae@zhdk.ch so that we can sign you up to the project blog.
  2. Find a cheap venue and a food source in your city (we suggest potluck) or cook at home.
  3. Send out the invitation above to your favourite local critical pedagogues (or translate into terms more relevant for them)
  4. Read the Road Map to Arts Education document
  5. Submit a 1-5 page record of your dinner conversations with your propositions and critiques to the project blog. English would be best but you can also write in the language you feel most comfortable.
  6. Read the contributions of others on the blog
  7. join with Janna and Carmen in a process of creating contributions for the ejournal issue next year.

Cities already confirmed include: Johannesburg, Barcelona, Zurich, London, Mexico City, Berlin Toronto

This is a project of the Institute of Arts Education at Zürich University of the Arts

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